Категорії розділу

Наше опитування

Оцініть мій сайт
Всього відповідей: 133

Статистика


Онлайн всього: 1
Гостей: 1
Користувачів: 0

Наш час

artkomari.ucoz.ru - Мистецькі новини Буковини
Неділя, 19.11.2017, 10:50
Вітаю Вас Гість
Головна | Реєстрація | Вхід | RSS

Каталог статей

Головна » Статті » Мої статті

Das Czernowitzer Kunstmuseum
Vorwort Die Museen als Schatzkammern des „kollektiven Gedächtnisses" der Menschheit verfügen über die einzigartige Information, enthalten in den materiellen Denkmälern verschiedener Epochen. Ihre Aufgabe ist es, diese Information für die zukünftigen Generationen zu erhalten. Der berühmte ukrainische Historiker des 19. Jhs. Dmytro I. Jawornyzkyj schrieb: „Die Museen wird es immer geben, denn sie zeigen den kommenden Generationen, was die Menschheit in ihrem Schaffen einst war und was sie geworden ist".
 
   Das Czernowitzer Kunstmuseum ist das einzige in seiner Art in der Bukowina und wurde 1988 auf der Basis der Sammlung für Kunst des Landeskundemuseums gegründet. Die Ausstellungstücke aus den Beständen des Landeskundemuseums bildeten den Kern der Sammlung der neu gegründeten Institution. Später wurde der Bestand mit den Stücken, die während der Expeditionen gefunden wurden, und den von der Direktion der Kunstausstellungen des Kultusministeriums der Ukraine übergebenen Gegenständen aufgefüllt. Des Weiteren wurde die Sammlung durch die Schenkungen der einzelnen Künstler und Mäzen ergänzt. Die erste Ausstellung wurde 1988 im Dom des Heiligen Geistes eröffnet, der damals seiner Funktion als Kirche nicht diente. Seit 1991 befindet sich das Kunstmuseum im Gebäude, das ein einmaliges architektonisches Denkmal der Jahrhundertwende ist. Es steht dem Rathaus gegenüber und stellt eines der besten Beispiele der Moderne in Czernowitz dar.
 
   Das Gebäude der ehemaligen Sparkasse wurde nach dem Entwurf von Hubert Gessner errichtet, einem Architekten der Otto-Wagner-Schule. Die Bauarbeiten leitete 1900-1901 der Baumeister Bochner. 1911 wurde das Gebäude unter der Leitung von Joseph Proschke rekonstruiert, dabei wurden die Räume im Erdgeschoß umgebaut. Die Außen- und Innengestaltung wurde im Laufe der Zeit kaum geändert. Dieses architektonische Denkmal ist ein wunderschönes Beispiel der Wiener Secession und weist die Synthese verschiedener Kunstarten, die diesem Stil eigen waren, auf: Architektur, Malerei, Stuck, Glasfenster, Schmiedekunst.
 
   Die Hauptfassade zeigt einen Risalit mit einem durch die Konsolen getragenen Balkon und ein Majolikawandbild darüber. Diese Verzierung wurde 1904 vom Künstler I. Lanno geschaffen, sein Signum befindet sich im unteren Teil des Wandbildes. Dieser polychromen Komposition liegt ein mythologisches Thema zugrunde: Der Autor zog Parallelen zwischen dem Römischen Reich und Österreich - Ungarn in der Regierungszeit von Franz Joseph I. 12 Göttergestalten stehen für 12 wichtigste Kronländer der Doppelmonarchie. Die Götter auf dem Wandbild sind in Gruppen dargestellt, die Darstellungsart entspricht dem Hauptprinzip des Moderne: dynamisches Gleichgewicht statt Spiegelsymmetrie.
 
   Auf dem Dach über dem Gesims thronen zwei Frauenskulpturen. Auf der Fensterhöhe des ersten Stockwerkes verläuft der Fries. Der ornamental gestaltete Zierstreifen zeigt Blätter, die einst vergoldet waren. Die Fenster sind mit Stuck verziert. Die Haupttür ist aus Metall, zweiflügelig, geschmückt mit floralen Motiven und horizontalen Einsätzen in Form von Bienen. Auf den Pylonen zu beiden Seiten der Tür sitzen zwei Adler, als würden sie den Eingang ins Gebäude bewachen.
 
   Besonders eindrucksvoll ist der Innenraum. Die Hallendecke im Erdgeschoß stützt sich auf sechs Säulen. An der Haupttreppe befinden sich zwei Pfeiler, auf denen zwei Figuren – einer Frau und eines Mannes – stehen. Eine breite Treppe, umrahmt mit einem schmiedeeisernen Geländer, führt zum ersten und zum zweiten Stockwerk. Die Fenster zwischen den Stockwerken sind mit Glasmalerei verziert: Auf den Bilder dominieren florale Motive – bunte Blumen und grüne Blätter. Sie sind die dem Stil der Wiener Secession eigen. Eines der Glasfenster im zweiten Stock zeigt das alte Wappen der Bukowina, eingezeichnet in das pflanzliche Ornament: Der Kopf eines Auerochsen auf dem blau-roten Hintergrund und drei sechszackigen Sterne um ihn herum.
 
   In der Hallenmitte des ersten Stockes befinden sich vier Säulen und ein Marmorkamin in Trapezform, geschmückt mit einem floralen Ornament aus Schmiedekupfer.
 
   Das ovale Deckenbild im zweiten Stock weicht ein wenig von der allgemeinen Ausführungsart. Ihre Autorschaft wird dem bekannten ukrainischen Künstler, gebürtigen Bukowiner, Mykola Iwasjuk zugeschrieben (1865-1937), der lange Zeit in Czernowitz lebte.
 
   Die Zusammenstellung von Farben, Verzierungen der Wände, Türen und des Mosaikbodens, eine harmonische Verbindung von Schmiedeerzeugnissen, Glasmalerei und Skulptur vermitteln den Eindruck eines einheitlichen Meisterwerkes, in dem die Hauptidee der Moderne zum Ausdruck gebracht wurde.
 
   Den Hauptbestand der Museumssammlung bildet heute die regionale Kunst der Bukowina. In der Ikonensammlung befinden sich bukowinische Hausikonen, Glasikonen, wertvolle Werke der Kultkunst aus den 17. – 20 Jh. Die Museumssammlung präsentiert das Schaffen vieler ukrainischer und bukowinischer Künstler des 19. – 20. Jhs. Dazu zählen bukowinische Teppiche, Stickereien, mehr als drei Tausend bukowinische und huzulische Ostereier, Schnitzereien u.a.
 
   Während ihres Bestehens hat sich die Sammlung nahezu verdoppelt und zählt insgesamt über zahn Tausend Exponate, die ihre Wege ins Museum auf unterschiedliche Weisen fanden. Die Ergebnisse der Museumsexpeditionen waren immer neue Gegenstände, die teilweise erheblich beschädigt waren und einer Restaurierung bedurften. Nach den umfangreichen Restaurierungsarbeiten wurde 1996 die erste stationäre Exposition eröffnet, die die bildende, dekorative und Kultkunst der Bukowina des 17. – 20. Jhs. zum ersten Mal repräsentierte.
 
   Die Ausstellung der bildenden Kunst spiegelt den Charakter der bukowinischen Malereientwicklung, ihrer Richtungen und Strömungen wider, verfolgt die Hauptetappen des Werdegangs der bukowinischen Malerei. Eine Sondersammlung bilden „Porträts des 18. – 20. Jhs. des 18. – 20. Jhs. Der Exposition „Ornamentkunst in der Nordbukowina des 19. – 20. Jhs. liegt die Idee zugrunde, die Vielfalt der Ornamente, ihre Motive und Ausführungen in den Werken der bukowinischen Weberei, Stickerei, Schnitzerei, Keramik und Eierbemalung zu präsentieren.
 
   Das Museum sieht seine wichtigsten Aufgaben in der Erforschung der künstlerischen Prozesse in der Bukowina unter der Berücksichtigung der Entwicklungstendenzen der allgemein ukrainischen und Weltkunst, in der Popularisierung der Kunst unserer Region. Die bedeutsamsten Arbeitsergebnisse unserer Museumsmitarbeiter sind in dieser wissenschaftlich-populären Ausgabe zusammengefasst, die wir hiermit einem breiten Leserkreis präsentieren möchten


Джерело: http://artkomari.ucoz.ru
Категорія: Мої статті | Додав: alberto (16.11.2011) | Автор: Інна Кіцул E W
Переглядів: 1103 | Коментарі: 1 | Теги: Австрійський ощадний банк, Чернівецький художній музей | Рейтинг: 5.0/3
Всього коментарів: 0
Ім`я *:
Email *:
Код *: